Schießsport

Im Schützenverein Hubertus Poing ist es möglich, viele verschiedene Disziplinen zu schiessen: Auf 20 Luftdruckständen, 5 Kurzwaffenständen bis 1500J (25m) und 5 KK-Langwaffenständen kann man fast alle Facetten des Schiesssports ausüben. Lesen sie mehr über die Stände, Disziplinen und Wettkämpfe!

Das Schützenheim

Seit 1991 hat der Schützenverein „Hubertus” Poing sein neues Vereinsheim in der Friedensstraße bezogen. Damit steht einer der modernsten Schießstände im Sportschützengau Ebersberg zur Verfügung. Im Obergeschoß kann auf 20 Ständen mit Luftdruckwaffen geschossen werden.

Schützenheim des SV Hubertus Poing

Hier ist auch die Möglichkeit gegeben, auf eine Biathlon-Anlage zu schießen. Im Keller stehen 5 Pistolenstände mit 25 Metern zur Verfügung, auf denen auch „Duell” geschossen werden kann. Diese Pistolenstände sind auch für Großkaliber zugelassen. Daneben liegt der 50m Kleinkaliber-Gewehrstand. Durch Haltepunkte der Scheibenzüge bei 10, 15, 25, 30 und 50 Metern kann hier eine Vielzahl von Disziplinen, angefangen bei Luftdruckwaffen über Zimmerstutzen, KK-Pistole bis zum KK-Standardgewehr und der freien Pistole geschossen werden. Ebenso steht die nötige Ausrüstung für den Dreistellungskampf (stehend, kniend und liegend) sowohl für Luft- als auch für das KK-Gewehr zur Verfügung.

Schiessbetrieb

Die Schießsaison im S.V. Poing beginnt etwa Mitte September und dauert meist bis etwa Mai/Juni mit dem traditionellen Schützenkranzl. In dieser Zeit ist jeden Dienstag ab 19:00 das Vereinsheim geöffnet. Für die Jugendabteilung werden zusätzlich Schießzeiten am Dienstag und Donnerstag von 18:00 bis 19:30 Uhr angeboten. Außerdem läuft das Jugendtraining auch außerhalb der eigentlichen Schießsaison, nur während der Schulferien brauchen auch die Betreuer eine Pause. Zum Schiessbetrieb sind Gäste jederzeit herzlich willkommen, Anfänger erhalten selbstverständlich eine Einführung in das Sportschießen. Für das Schie en mit „scharfen” Waffen müssen Anfänger allerdings mit der Luftpistole oder dem Luftgewehr zeigen, daß sie den Umgang mit der Waffe beherrschen.

Wie und was wird geschossen? Nun, Grundlage des Schießbetriebs ist die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes. Hier sind die Disziplinen und die Modalitäten des Schießens festgelegt. Am meisten wird im Verein immer noch das Luftgewehr geschossen. Für ein Schießergebnis werden dafür 40 Schuß auf eine 10er Ringscheibe in einer Entfernung von 10 Metern abgegeben. Somit können maximal 400 Ringe erzielt werden. Viel geschossen wird auch die Luftpistole, hier werden ebenfalls 40 Schuß auf eine (allerdings etwas größere) Scheibe abgegeben. Im KK-Bereich ist die beliebteste Disziplin die Kleinkaliber-Sportpistole. Hier wird ein sogenanntes „Schießprogramm” geschossen, welches aus 15 Schüssen Präzision und 15 Schüssen „Duell” besteht. Die Waffe ist dabei eine Sportpistole im Kaliber .22 lfb (5.5 mm). Präzisionsschießen ist hier „normales” Schießen, während „Duell” auf Klappscheiben geschossen wird. Dabei ist die Scheibe sieben Sekunden weggeklappt und drei Sekunden dem Schützen zugewandt, nur in diesen drei Sekunden kann auf die Scheibe geschossen werden.

Auf 50m wird mit dem KK-Gewehr geschossen, dies ist wohl eine der schwersten Gewehrdisziplinen überhaupt.

Schießstände für Luftdruckwaffen 25m Stand für KK- & GK-Pistolen

Wettbewerbe

Was wäre der Sport ohne den Anreiz eines Vergleichskampfes? So auch beim Schießen. Erst im Wettkampf zeigt sich wirklich die Nervenstärke und Treffsicherheit. Es gibt zum einen die vereinsinterne Jahresmeisterschaft und zum anderen die offiziellen Wettkämpfe. Dazu zählen die Rundenwettkämpfe des Sportschützengaus Ebersberg und die Meisterschaften des Bayerischen und Deutschen Schützenbundes.

Rundenwettkämpfe

Fast jeder Verein kennt die Rundenwettkämpfe. Dabei hat jeder teilnehmende Verein im Gau (entspricht grob dem Landkreis) Mannschaften mit je vier Schützen zu melden. Diese werden in Gruppen zu je fünf Mannschaften eingeteilt. In einer Gruppe müssen nun alle Mannschaften gegeneinander antreten. Wie beim Sport allgemein gibt es eine Vor- und eine Rückrunde, wobei die beste Mannschaft in eine höhere Gruppe auf- und die schlechteste in eine niedrigere Gruppe absteigt.

Jahresmeisterschaft

In den meisten der im Schützenverein Poing geschossenen Disziplinen wird eine Jahresmeisterschaft ausgetragen. Dabei werden die besten zehn in einer Saison geschossenen Ergebnisse in einer Disziplin zusammengezählt. Als Preise sind für die besten Plätze - je nach Teilnehmerzahl - Pokale und Urkunden ausgeschrieben.

Jugendfernwettkämpfe

Die Jugendfernwettkämpfe des BSSB werden im Gau Ebersberg als eine Art abgewandelter Rundenwettkampf für Jugendliche geschossen. Dabei schießen alle Mannschaften in einer Gruppe gleichzeitig an einem Schießstand. Eine Mannschaft besteht hier aus drei Schützen. Das hat den Vorteil, daß sich zum einen die Anzahl der Abende, an denen man unterwegs ist deutlich reduziert und zum anderen, daß sich alle Jugendlichen gleichzeitig treffen.

Meisterschaften

Die Meisterschaften sind einer der Höhepunkte der Saison. Angefangen bei der Vereinsmeisterschaft (nicht zu verwechseln mit der internen Jahresmeisterschaft) über die Gaumeisterschaft, die oberbayerische Bezirksmeisterschaft, die bayerischen Landesmeisterschaft bis hin zur Deutschen Meisterschaft kann sich ein Schütze qualifizieren. Für eine Meisterschaft zählt nur ein Schießergebnis. An einem Tag schießen alle Schützen ihre Ergebnisse. Unabhängig davon, wer nun wirklich Vereins- oder Gaumeister wird, qualifiziert sich ein Schütze für die nächsthöhere Meisterschaft, wenn er ein Ergebnis über einem festgelegten Limit erreicht. Bisher konnten auch vom Schützenverein Poing in jedem Jahr einige Schützen an den oberbayerischen Meisterschaften teilnehmen.